Weitere 10 Millionen Euro für NEUSTART KULTUR. Antragstellung ab sofort möglich

Das Programm „NEUSTART KULTUR für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten“ des Deutschen Verbands für Archäologie (DVA) startete im vergangenen Jahr erfolgreich und ermöglichte schon vielen Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland eine Förderung pandemiebedingter Investitionen. Aufgrund des weiterhin hohen Bedarfs stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dem DVA weitere 10 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

Ab sofort können unter www.museen-neustartkultur.de beim DVA wieder Anträge gestellt werden. 
Als pandemiebedingte Investitionen gelten beispielsweise die Anschaffung von Multimedia-Guides, die den Besucher*innen eine kontaktlose Vermittlung der Ausstellungsinhalte ermöglichen oder auch Umbaumaßnahmen, die die Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen vergrößern. Außerdem sind die Modernisierung von sanitären Anlagen, die bauliche Errichtung eines Wegeleitsystems oder die Anschaffung von modernen Lüftungsanlagen förderfähig.

Prof. Matthias Wemhoff, Geschäftsführer des DVA: „Die Vielfalt der Museumslandschaft in Deutschland wird durch dieses Programm, dass die nicht überwiegend öffentlich geförderten Einrichtungen in den Blick nimmt, gestärkt. Sie können die Zeit der Pandemie mit dieser umfangreichen Förderung für dringend notwendige Anpassungen und für eine Steigerung ihrer Attraktivität nutzen. Durch die zusätzlichen Mittel von 10 Millionen Euro wird es zahlreichen weiteren Kultureinrichtungen in ganz Deutschland möglich sein, notwendige Investitionen zur Wiederaufnahme des Betriebs unter Corona-Regelungen vorzunehmen. Wir danken der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters für diese erneute wichtige Unterstützung des Museumsbereichs. Als Deutscher Verband für Archäologie setzen wir in dieser Zeit ganz bewusst den Schwerpunkt unserer Arbeit auf die Stärkung der Einrichtungen, die die Kunst, Wissenschaft und das bauliche und archäologische Erbe den Menschen erschließen.“

Wie bisher können die Fördermaßnahmen in Höhe von mindestens 5.000 bis zu maximal 100.000 Euro beantragt werden. Ein Eigenanteil von 10 Prozent der beantragten Fördergelder ist zu erbringen.

Die Anträge werden nach Eingangsdatum durch den DVA bearbeitet und geprüft. Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 30. April 2021.

Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten, die ihre Einnahmen zu mehr als 50 Prozent selbst erwirtschaften.
Die Antragssteller können juristische und natürliche Personen sein.
 

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