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Hier erfahren Sie mehr zu aktuellen Projekten, an denen der DVA beteiligt ist.

Förderprojekt „Kultur in ländlichen Räumen“

Im Rahmen der Förderung von „Kultur in ländlichen Räumen“ hat der Deutsche Verband für Archäologie von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien Mittel zur „Bedarfserhebung Museen und Archäologie in ländlichen Räumen“ bewilligt bekommen. Bei diesem Vorhaben handelt es sich um eine Vorlaufmaßnahme für ein bundesweites Projekt zur Förderung von Kulturorten in ländlichen Räumen im Jahr 2020. Die Bedarfserhebung wird in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund durchgeführt.

Das Förderprogramm „Kultur im ländlichen Raum“ dient dem Ziel, Kulturerbe als wesentlichen Teil der kulturellen Identität zu erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Insbesondere in den ländlichen Regionen fördert das gemeinsame Kulturerbe den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die regionale Identität und die Lebensqualität der Menschen.

Der DVA ist sich bewusst, dass die heutige Einteilung in Ballungszentren und ländliche Räume nur eine derzeitige Momentaufnahme ist und archäologische Funde und Bodendenkmäler gerade in ländlichen Räumen die Einbindung in große kulturelle Entwicklungslinien ebenso wie regionale Besonderheiten belegen und zudem in der Regel gerade in ländlichen Regionen deutlich besser als in städtischen Räumen und Ballungszentren gut erhalten sind.

Daher führt der DVA aktuell die „Bedarfserhebung Museen und Archäologie im ländlichen Raum“ durch. Die Erhebung richtet sich an Träger von kommunalen oder privaten Museen, von Heimatstuben oder Privatsammlungen mit archäologischen Funden ebenso wie Institutionen, Vereine oder Privatpersonen, die ein Bodendenkmal erhalten und erschließen möchten. Abgefragt wird der Bedarf für investive Maßnahmen in 2020.

Für 2020 ist ein umfangreiches Förderprogramm beantragt. Im Rahmen dieses Programms sollen Vorhaben im ländlichen Raum gefördert werden. Als ländlicher Raum gelten alle Kommunen bis zu einer Einwohnerzahl von 20.000. Projekte können voraussichtlich bis in eine Höhe von 25.000 € gefördert werden. Diese können dann vermutlich etwa ab Februar über das Antragsformular hier auf der Website des DVA beantragt werden. Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs vom DVA bearbeitet (Windhundprinzip).

Ihre Teilnahme an der Umfrage ist bei diesem Projekt vor großer Wichtigkeit. Nur so kann der DVA das Förderprogramm gezielt auf die tatsächlichen Bedarfe ausrichten und letztlich möglichst viele von Ihnen an dieser besonderen Förderung teilhaben lassen.

Sollten Sie Fragen zur Umfrage oder dem Förderprogramm haben, wenden Sie sich bitte an uns. Für die einzelnen Bundesländer wurden folgende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bestimmt:

Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein:
Dr. Greta Civis (greta.civis@​dvarch.de)

Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland:
Philipp Gros M.A. (philipp.gros@​dvarch.de)

Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Projektkoordination:
Dr. Anne Sklebitz (anne.sklebitz@​dvarch.de)

Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen:
Dr. Benjamin Wehry (benjamin.wehry@​dvarch.de)

Die Umfrage ist seit dem 1.1.2020 abgeschlossen. Wir danken den zahlreichen Teilnehmern für Ihr reges Interesse.

Die Ergebnisse der Umfrage und der Aufruf zum Förderprojekt werden im BLICKpunkt Archäologie sowie online hier auf der Website veröffentlicht.