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Soforthilfeprogramm Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021

Bereits im zweiten Jahr berät und begleitet der DVA die Antragsteller des Soforthilfeprogramms bei den geplanten Maßnahmen und koordiniert die Verwendung der Mittel.
 

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ wurde im Jahr 2020 stark nachgefragt, 148 Museen wurden gefördert. Erfreulicherweise beschlossen das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien eine Neuauflage des Programms unter dem Titel „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“. Im März startete das Antragsverfahren für den Programmteil „Heimatmuseen“. Nach Aufstockung beträgt das Fördermittel-Volumen für diesen Programmteil 3 Mio. Euro. Neu ist die Erweiterung ab April um den Programmteil „Landwirtschaftliche Museen“. Dieser war mit 2 Mio. Euro ausgestattet; im weiteren Jahresverlauf wurden weitere 2 Mio. Euro Fördermittel bereitgestellt. Somit gibt der DVA in diesem Jahr im Soforthilfeprogramm insgesamt 7 Mio. Euro an förderfähige Museen aus.

Im Programmteil „Heimatmuseen“ werden regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Bodendenkmalstätten in Kommunen bis zur 20.000 Einwohnern gefördert. Für Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen werden bis zu 25.000 Euro Fördermittel pro Einrichtung zur Verfügung gestellt.

Der Programmteil „Landwirtschaftliche Museen“ richtet sich an öffentliche und privat getragene Museen in Gemeinden mit bis zu 30.000 Einwohnern. Gefördert werden Museen, die sich schwerpunktmäßig den Themen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährung, Gartenbau, Weinbau oder Fischerei widmen. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro.

Rund 250 Museen profitieren in diesem Jahr bereits von der Förderung. Die Mittel sind mittlerweile nahezu ausgereicht (Stand 03.11.2021).

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Es ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE), das darauf zielt, ländliche Regionen zu stärken und als attraktive Lebensräume zu erhalten.

Das Förderprogramm wird vom DVA in Kooperation mit dem Deutschen Museumbund e.V. (DMB) durchgeführt.

ZUR WEBSITE DES SOFORTHILFEPROGRAMMS

 

Archiv:

Pressemitteilung DVA 25.08.2021 

Pressemitteilung DVA 23.07.2021

Pressemitteilung DVA 01.03.2021

Pressemitteilung DVA 10.09.2020

Pressemitteilung DVA 29.06.2020

Pressemitteilung DVA 20.04.2020

Pressemitteilung BKM

 

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Neustart Kultur für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten

Antragstellung für Neustart Kultur für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten ab sofort wieder möglich


Das Programm „NEUSTART KULTUR für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten“ des Deutschen Verbands für Archäologie (DVA) startete im vergangenen Jahr erfolgreich und ermöglichte schon vielen Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland eine Förderung pandemiebedingter Investitionen. Aufgrund des weiterhin hohen Bedarfs stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dem DVA weitere 10 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Insgesamt beträgt das Fördervolumen damit 35 Millionen Euro.

Ab sofort können unter www.museen-neustartkultur.de beim DVA wieder Anträge gestellt werden.
Als pandemiebedingte Investitionen gelten beispielsweise die Anschaffung von Multimedia-Guides, die den Besucher*innen eine kontaktlose Vermittlung der Ausstellungsinhalte ermöglichen oder auch Umbaumaßnahmen, die die Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen vergrößern. Außerdem sind die Modernisierung von sanitären Anlagen, die bauliche Errichtung eines Wegeleitsystems oder die Anschaffung von modernen Lüftungsanlagen förderfähig.

Prof. Matthias Wemhoff, Geschäftsführer des DVA: „Die Vielfalt der Museumslandschaft in Deutschland wird durch dieses Programm, dass die nicht überwiegend öffentlich geförderten Einrichtungen in den Blick nimmt, gestärkt. Sie können die Zeit der Pandemie mit dieser umfangreichen Förderung für dringend notwendige Anpassungen und für eine Steigerung ihrer Attraktivität nutzen. Durch die zusätzlichen Mittel von 10 Millionen Euro wird es zahlreichen weiteren Kultureinrichtungen in ganz Deutschland möglich sein, notwendige Investitionen zur Wiederaufnahme des Betriebs unter Corona-Regelungen vorzunehmen. Wir danken der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters für diese erneute wichtige Unterstützung des Museumsbereichs. Als Deutscher Verband für Archäologie setzen wir in dieser Zeit ganz bewusst den Schwerpunkt unserer Arbeit auf die Stärkung der Einrichtungen, die die Kunst, Wissenschaft und das bauliche und archäologische Erbe den Menschen erschließen.“

Wie bisher können die Fördermaßnahmen in Höhe von mindestens 5.000 bis zu maximal 100.000 Euro beantragt werden. Ein Eigenanteil von 10 Prozent der beantragten Fördergelder ist zu erbringen. Die Anträge werden nach Eingangsdatum durch den DVA bearbeitet und geprüft. Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden.
Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten, die ihre Einnahmen zu mehr als 50 Prozent selbst erwirtschaften.
Die Antragssteller können juristische und natürliche Personen sein.

Zur Website von Neustart Kultur für Museen

Die ersten Projekte konnten bereits umgesetzt werden und zur Optimierung der jeweiligen Einrichtungen in Pandemiezeiten und darüber hinaus beitragen.