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Das Projekt „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“

Das "Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2021" ist seit dem 01. März 2021 angelaufen. Der Programmteil "Landwirtschaftliche Museen" ist am 01. April 2021 angelaufen.
Alle Mittel im „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ 2020 hingegen wurden ausgereicht. 

 

Das Projekt „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V. (DVA) richtete sich in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund e.V. (DMB) an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen.

Durch das Projekt werden regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ihrem Betrieb und ihrer Weiterentwicklung gestärkt - und so der Erhalt des immateriellen und materiellen Kulturerbes als wesentlicher Teil der kulturellen Identität in ländlichen Räumen unterstützt.
Insgesamt konnten im Jahr 2020 rund 150 Projekte im gesamten Bundesgebiet mit jeweils bis zu 25.000 Euro gefördert werden. Eine Übersicht der Förderprojekte finden Sie auf www.dva-soforthilfeprogramm.de.

Die Maßnahme „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit insgesamt 2,5 Millionen Euro aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

ZUR WEBSITE DES SOFORTHILFEPROGRAMMS

 

Archiv:

Pressemitteilung DVA 10.09.2020

Pressemitteilung DVA 29.06.2020

Pressemitteilung DVA 20.04.2020

Pressemitteilung BKM

 

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Neustart Kultur für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten

Antragstellung für Neustart Kultur für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten ab sofort wieder möglich


Das Programm „NEUSTART KULTUR für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten“ des Deutschen Verbands für Archäologie (DVA) startete im vergangenen Jahr erfolgreich und ermöglichte schon vielen Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland eine Förderung pandemiebedingter Investitionen. Aufgrund des weiterhin hohen Bedarfs stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dem DVA weitere 10 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Insgesamt beträgt das Fördervolumen damit 35 Millionen Euro.

Ab sofort können unter www.museen-neustartkultur.de beim DVA wieder Anträge gestellt werden.
Als pandemiebedingte Investitionen gelten beispielsweise die Anschaffung von Multimedia-Guides, die den Besucher*innen eine kontaktlose Vermittlung der Ausstellungsinhalte ermöglichen oder auch Umbaumaßnahmen, die die Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen vergrößern. Außerdem sind die Modernisierung von sanitären Anlagen, die bauliche Errichtung eines Wegeleitsystems oder die Anschaffung von modernen Lüftungsanlagen förderfähig.

Prof. Matthias Wemhoff, Geschäftsführer des DVA: „Die Vielfalt der Museumslandschaft in Deutschland wird durch dieses Programm, dass die nicht überwiegend öffentlich geförderten Einrichtungen in den Blick nimmt, gestärkt. Sie können die Zeit der Pandemie mit dieser umfangreichen Förderung für dringend notwendige Anpassungen und für eine Steigerung ihrer Attraktivität nutzen. Durch die zusätzlichen Mittel von 10 Millionen Euro wird es zahlreichen weiteren Kultureinrichtungen in ganz Deutschland möglich sein, notwendige Investitionen zur Wiederaufnahme des Betriebs unter Corona-Regelungen vorzunehmen. Wir danken der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters für diese erneute wichtige Unterstützung des Museumsbereichs. Als Deutscher Verband für Archäologie setzen wir in dieser Zeit ganz bewusst den Schwerpunkt unserer Arbeit auf die Stärkung der Einrichtungen, die die Kunst, Wissenschaft und das bauliche und archäologische Erbe den Menschen erschließen.“

Wie bisher können die Fördermaßnahmen in Höhe von mindestens 5.000 bis zu maximal 100.000 Euro beantragt werden. Ein Eigenanteil von 10 Prozent der beantragten Fördergelder ist zu erbringen. Die Anträge werden nach Eingangsdatum durch den DVA bearbeitet und geprüft. Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 30. April 2021.
Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten, die ihre Einnahmen zu mehr als 50 Prozent selbst erwirtschaften.
Die Antragssteller können juristische und natürliche Personen sein.

Zur Website von Neustart Kultur für Museen